Ohrengipfel, Berggipfel in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Ohrengipfel ist ein Berg in Baden-Württemberg mit einem flachen Gipfelbereich, der gut zu erreichen ist. Der Ort befindet sich in der Region der Schwäbischen Alb und ist durch markierte Wanderwege erreichbar.
Am 5. September 1634 führte General Gustaf Horn die schwedischen Truppen vom Breitwang bei Bopfingen über den Ohrengipfel nach Hürnheim zur Schlacht bei Nördlingen. Um 1900 hieß die Gemarkung noch Karthäuserhau, nach dem nahen Kartäusertal bei Christgarten, und gehörte dem Fürsten von Wallerstein.
Der Name Ohrengipfel bezieht sich auf die Form des Gipfels, die an Ohren erinnert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hieß die Gemarkung um den Gipfel noch Karthäuserhau, nach dem nahen Kartäusertal bei Christgarten. Die Ortsgruppe Bopfingen des Schwäbischen Albvereins wartet die Wegemarkierung des Schwäbische-Alb-Nordrand-Wegs, der seit 1907 knapp unterhalb des Gipfels verläuft.
Der 1907 angelegte Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg verläuft knapp unterhalb des Gipfels und wird von der Ortsgruppe Bopfingen des Schwäbischen Albvereins markiert. Seit 2010 folgt der Schwedenweg den Spuren des schwedischen Heeres über den Ohrengipfel. Die flache, bewaldete Kuppe trägt nur Sitzbänke, und die Aussicht ist durch Buchen eingeschränkt.
Am 8. Juli 1900 wurde auf dem Gipfel eine 12,70 m hohe Plattform mit Treppe aus Eisen eröffnet, zusammen 1.070 kg schwer; nur sechs Personen durften sie gleichzeitig betreten. Schlossermeister Hochmüller aus Neresheim brachte sie an einer Buche an, getragen von den Kosten durch den Schwäbischen Albverein und den Verschönerungsverein Nördlingen. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt; heute stehen auf der flachen Kuppe nur Sitzbänke.
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