Marienquelle, Kulturdenkmal-Quelle im Wilhelm-Külz-Park, Leipzig, Deutschland
Die Marienquelle ist eine in Stein gefasste Quelle im Wilhelm-Külz-Park in Leipzig, die in einer Vertiefung neben einem Gehweg liegt. Sie markiert den Ort einer ehemaligen natürlichen Wasserquelle im Südosten der Stadt.
Im Jahr 1502 erwarb die Stadt Leipzig teilweise Nutzungsrechte für das Quellwasser und integrierte es in das städtische Trinkwassersystem. Die Quelle versiegte in den frühen 1900er-Jahren aufgrund von Eisenbahnbau, Sandgruben und Fundamenten von Gebäuden, die den Grundwasserspiegel veränderten.
Der Name der Quelle stammt von einer Legende aus dem Jahr 1836, in der eine Pilgerin namens Maria an diesem Ort Wasser mit Heilkräften entdeckt haben soll. Besucher können heute noch die Erinnerung an diese Geschichte in der Art spüren, wie die Quelle im Park gepflegt und beachtet wird.
Das Denkmal liegt gut zu Fuß im Wilhelm-Külz-Park und ist leicht zu erreichen, besitzt aber heute kein fließendes Wasser mehr. Am besten besuchst du es an einem sonnigen Tag, um die Steinarbeit und die Umgebung des Parks vollständig zu schätzen.
Die Vereinigung Freunde der Marienbrunn organisiert jährlich Feiern am Quellort zum Johannistag und bewahrt damit lokale Bräuche und Gemeinschaftsverbindungen. Diese jährlichen Treffen halten die Erinnerung an das Wasser lebendig, obwohl die Quelle längst versiegt ist.
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