Seifersdorfer Tal, Englischer Garten und Kulturdenkmal in Wachau, Deutschland.
Das Seifersdorfer Tal ist ein Landschaftsgarten im Osten von Dresden, der sich entlang der Großen Röder erstreckt und Hügel, Wasserläufe und offene Wiesen miteinander verbindet. Innerhalb dieses Geländes finden sich Seen, Steinbrücken, kleine Tempel und andere Bauten aus dem 18. Jahrhundert, die gezielt positioniert wurden.
Die Umwandlung des Tals begann 1781, als Christina von Brühl ein Landschaftsdesign nach englischem Vorbild durchsetzen wollte. Über Jahrzehnte entstand daraus ein Areal mit künstlichen Seen und baulichen Elementen, das einen neuen Umgang mit Natur in Sachsen zeigte.
Der Talpark zeigt, wie Menschen im 18. Jahrhundert Natur gestalten wollten - mit künstlichen Seen, Brücken und Tempeln, die das Areal durchziehen. Man sieht heute noch, wie Besucher zwischen diesen Bauten hindurchwandern und dabei immer neue Blicke auf das Tal entdecken.
Das Gelände ist über mehrere Eingänge von Dresden aus erreichbar und hat ein Netzwerk von Wanderwegen, die verschiedene Bereiche verbinden. Am besten erkundet man die Anlage zu Fuß, um die einzelnen Bauwerke und Ausblicke in eigenem Tempo zu entdecken.
Einige der kleineren Tempel und Bauten im Tal wurden bewusst an Stellen platziert, von denen aus man nur auf andere Bauten oder bestimmte Landschaftspunkte blickt - nicht auf die Außenwelt. Diese versteckte Perspektive ist Teil des ursprünglichen Designgedankens.
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