Forster Linde, Naturdenkmal in Aachen-Mitte, Deutschland.
Die Forster Linde ist eine große Linde in Aachen-Mitte mit einem Stammumfang von etwa 9,5 Metern und fünf unterschiedlichen Ästen, die vom Hauptstamm ausgehen. Der Baum zeigt ein besonderes Wachstumsmuster, das durch die Aufteilung des ursprünglichen Stammes entstanden ist.
Das Denkmal wurde erstmals von Prinz Hermann von Pückler-Muskau 1852 untersucht, der feststellte, dass es damals bereits über 800 Jahre alt war. Die Existenz des Baumes an diesem Ort geht damit auf das Mittelalter zurück.
Der Baum war bis 1390 ein Ort, an dem die Bevölkerung zusammenkam, um Rechtsentscheidungen anzuhören, bevor Urteile an einem nahegelegenen Platz vollstreckt wurden.
Der Baum steht neben der Katharina-Kirche und ist leicht zu finden, da er sich in einer zentralen Lage befindet. Die Stadt kümmert sich regelmäßig um die Instandhaltung und Überwachung des Denkmals.
Vor etwa 300 Jahren teilte sich der ursprüngliche Hauptstamm in fünf separate Stämme auf, was zu seinem charakteristischen Erscheinungsbild heute führte. Dieses seltene Wachstumsmuster macht das Denkmal botanisch besonders wertvoll.
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