Burtscheider Viadukt, Eisenbahnbrücke in Aachen, Deutschland
Das Burtscheider Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke in Aachen, die das Tal des Warmweiherbach mit einer Reihe von Ziegelsteinbögen überspannt. Die Brücke trägt zwei Gleise auf der Strecke von Aachen Hauptbahnhof in Richtung Köln und wird auch von internationalen Zügen genutzt.
Das Viadukt wurde zwischen 1838 und 1840 von der Rheinischen Eisenbahn gebaut und gehörte damit zu den ersten großen Eisenbahnviadukten Deutschlands. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil beschädigt und anschließend wiederaufgebaut, wobei der ursprüngliche Charakter des Bauwerks weitgehend erhalten blieb.
Das Burtscheider Viadukt liegt am Rand der Burtscheider Altstadt, wo Bahnlinie und Wohnviertel nah beieinander liegen. Wer von unten schaut, sieht die Ziegelbögen deutlich über sich, während das Leben im Viertel seinen gewohnten Gang geht.
Die Bögen lassen sich am besten von unten oder von der Seite aus betrachten, wo die Ziegelkonstruktion in voller Höhe sichtbar wird. Das Viadukt ist das ganze Jahr über zugänglich und liegt nur wenige Gehminuten vom Aachener Stadtzentrum entfernt.
An einigen Stellen des Viadukts sind die Unterschiede zwischen dem originalen Ziegelmauerwerk und den nach dem Krieg eingefügten Metallteilen noch heute sichtbar. Diese Übergänge machen die Geschichte des Bauwerks für jeden Besucher direkt ablesbar.
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