Trinitatiskirche, Kirchengebäude in Zerbst
Die Heilige-Dreifaltigkeits-Kirche ist ein Barockbau in Zerbst mit einer kreuzförmigen Grundrisse, die vier gleich lange Arme aufweist, und ragt mit einem markanten, verdrehten Turm in die Höhe. Sein Inneres zeigt einen hochgotischen Altar von Simonetti aus dem Jahr 1690, eine hölzerne Kanzel aus dem 17. Jahrhundert, ein über 800 Jahre altes Taufbecken aus Stein und eine große Orgel aus den 1960er Jahren, die zwischen Magdeburg und Wittenberg größer ist.
Die Heilige-Dreifaltigkeits-Kirche wurde zwischen 1682 und 1696 vom niederländischen Architekten Cornelis Ryckwært entworfen und errichtet, inspiriert von der Oosterkerk in Amsterdam. Im Jahr 1945 erlitt das Gebäude während des Krieges schwere Schäden durch Feuer und Bombardements, wobei viele kunstvolle Werke verlorengingen; die Restaurierungen begannen in den 1950er Jahren und wurden 1991 mit umfassenden Reparaturen abgeschlossen.
Die Heilige-Dreifaltigkeits-Kirche trägt ihren Namen nach der christlichen Lehre der Dreifaltigkeit und steht im Zentrum des Gemeinschaftslebens von Zerbst. Heute nutzen Einwohner und Besucher den Raum für Andachten, Konzerte und Fest-märkte, die das Gebäude lebendig halten.
Die Kirche ist für Besucher offen und bietet Führungen an, die die Konstruktion, Geschichte und die kunstvolle Ausstattung erklären. Der Ort liegt zentral in Zerbst und ermöglicht einen leichten Zugang zum Erkunden des Gebäudes sowie der umliegenden Altstadt.
Die Kirche wurde vom niederländischen Architekten Ryckwært der Oosterkerk in Amsterdam nachgebildet, was zeigt, wie niederländische Designideen in deutsche Städte gelangten. Diese architektonische Verbindung macht sie zu einem seltenen Beispiel für Architektureinflüsse, die Grenzen überschreiten.
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