St. Bartholomäi, Kirchengebäude in Zerbst, Deutschland.
St. Bartholomäi ist eine Kirche in Zerbst mit einer spätromanischen Basilika-Architektur und Bruchsteinwänden, die ein rechteckiges Chor und ein vierschiffiges Langhaus zeigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Teile erneuert, während andere Abschnitte als Ruine stehen gelassen wurden.
Die Kirche wurde 1215 gegründet und erhielt 1300 den Status einer Kollegiakirche, was zu großen Umbauten führte. Diese Erweiterungen prägten die heutige Struktur des Gebäudes nachhaltig.
Die Kirche bewahrt bedeutende Kunstwerke auf, darunter ein Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren aus dem 16. Jahrhundert, das die Taufe Jesu zeigt. Mittelalterliche Steinmetzarbeiten mit religiösen Szenen prägen das Innere und erzählen von der künstlerischen Tradition des Ortes.
Der Transept und das Chor fungieren noch als Kirchenraum, während das Langhaus als separate Ruine erhalten bleibt. Besucher sollten beachten, dass nur bestimmte Bereiche zugänglich sein können und die Struktur Reste von Kriegszerstörungen zeigt.
Neben der Hauptkirche steht der Dicke Turm, ein freistehender Glockenturm, der ursprünglich als Wehrturm diente. Dieser separate Turm zeigt eine andere Nutzungsgeschichte als das Hauptgebäude.
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