Stein’sche Burg, Mittelalterliche Burgruine in Nassau, Rheinland-Pfalz
Burg Stein ist eine Burgruine in Nassau, die strategisch zwischen dem Lahnttal und dem Mühlbachtal positioniert ist. Die erhaltenen Mauerreste zeigen einen rechteckigen Grundriss mit einem zentralen Turm und Spuren des früheren Palas.
Die Burg wurde 1158 erstmals urkundlich erwähnt als Residenz der Familie vom und zum Stein. Im Laufe der Jahrhunderte blieb sie Sitz dieser Adelsfamilie, bis sie später ihre Residenz in ein umgebautes Kornzehnthaus in Nassau verlegten.
Der Name der Burg geht auf die Familie vom und zum Stein zurück, deren Wappen und Geschichte in der Region noch heute präsent sind. Besucher können an den Ruinen ablesen, wie eine solche Adelsfamilie früher lebte und wirtschaftete.
Der Zugang erfolgt zu Fuß über Wanderwege, die von Nassau aus in die Höhe führen. Die Ruinen sind relativ frei zugänglich, aber das Gelände ist uneben und es gibt keine besonderen Infrastrukturen vor Ort.
Während des Dreißigjährigen Krieges verließ die Familie die Burg und bezog stattdessen ein umgebautes Kornzehnthaus in der Stadt. Dieses umgewandelte Gebäude wurde später das Hauptschloss der Familie und ist heute noch erhalten.
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