Bahnhof Bad Ems, Bahnhof und Kulturdenkmal in Bad Ems, Deutschland
Bad Ems Bahnhof ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Lahntal-Bahn, die Koblenz und Wetzlar verbindet und sich 92 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Die Anlage verfügt über zwei Bahnsteiggleise auf einer Inselplattform, die durch einen Fußgängertunnel mit dem Eingangsgebäude verbunden ist.
Der Bahnhof wurde 1858 nach Entwürfen des Architekten Heinrich Velde eröffnet und war ein Meilenstein für die Entwicklung des regionalen Verkehrsnetzes. Die Lage an der Lahn ermöglichte es, Reisende in den Kurort zu bringen und das Wachstum des Badeortes zu fördern.
Das Stationsgebäude zeigt neogotische Architektur und beherbergt einen besonderen Flügel, der früher für königliche Besucher in dem Kurort reserviert war. Der Bau spiegelt die Bedeutung wider, die diese kleine Stadt als Thermalbad für wohlhabende Reisende hatte.
Die Anlage ist für Rollstuhlfahrer zugänglich und bietet Rampen sowie Aufzüge für den bequemen Zugang zwischen den verschiedenen Ebenen. Die unterirdische Verbindung zwischen Eingang und Bahnsteigen ermöglicht einfaches Navigieren, auch bei ungünstigem Wetter.
Das Gelände beherbergt das kleinste Lokschuppen des Deutschen Bahn-Netzes, das 1910 von MAN erbaut wurde. Dieses kleine technische Meisterwerk ist oft übersehen, obwohl es ein Beispiel für effiziente Industriedesign aus dieser Periode darstellt.
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