Bad Ems, Kurstadt in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Bad Ems liegt im Tal der Lahn zwischen bewaldeten Hängen und verfügt über mehrere Mineralquellen mit Temperaturen von mehr als 50 Grad Celsius. Die Ufer des Flusses verbinden Kureinrichtungen, Parks und Wohnviertel zu einem schmalen Siedlungsband.
Die Siedlung erhielt 1324 ihre Stadtrechte und entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert zu einem Kurort für Adelige und Herrscher. Kaiser Wilhelm I. verbrachte hier regelmäßig seine Sommer und traf 1870 den französischen Botschafter in einem Gespräch, das zum Krieg führte.
Der Name der Siedlung leitet sich von den warmen Quellen ab, die schon vor Jahrhunderten Menschen anzogen. Heute nutzen Besucher die Kuranlagen und trinken das Thermalwasser direkt an den Brunnen im Kurpark.
Der Bahnhof liegt an der Lahntalbahn und bietet regelmäßige Verbindungen in beide Richtungen des Flusstals. Eine Standseilbahn führt vom Zentrum hinauf zum Aussichtsturm auf dem Berg oberhalb der Stadt.
Eine Spielbank aus dem Jahr 1720 gilt als eine der ältesten in Deutschland und zeigt heute ihren ursprünglichen Roulettetisch im örtlichen Museum. Das Gebäude stand damals am Anfang einer langen Tradition des Glücksspiels an deutschen Kurorten.
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