Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“, Musikschule in der Petersstraße 43, Leipzig, Deutschland
Die Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ ist die zweitgrößte Musikschule Deutschlands; unterrichtet werden Instrumente, Tanz und Kunst im Hauptgebäude in Leipzig sowie an mehreren Standorten der Stadt. Ihr Jugendsinfonieorchester, kurz JSO, entstand 1985 unter dem bulgarischen Dirigenten Iwan Iwanow. Das Gewandhausorchester Leipzig ist Pate der Schule.
Die Schule entstand 1951 als Volksmusikschule mit einer Gitarren- und Mandolinenabteilung. 1960 wurde sie zur Volkskunstschule mit Tanz- und Kunsterweiterung umgewandelt, 1961 in Musikschule Leipzig umbenannt und fünfzehn Jahre später Bezirksmusikschule. 1985 erhielt sie den Namen „Johann Sebastian Bach“; im selben Jahr wurde das Jugendsinfonieorchester (JSO) unter der künstlerischen Leitung des Bulgaren Iwan Iwanow gegründet.
Die Musikschule trägt den Namen des berühmtesten Komponisten Leipzigs und verbindet damit die Tradition der Stadt mit moderner Musikausbildung. Schüler lernen in einer Stadt, die seit Jahrhunderten für ihre musikalische Bedeutung bekannt ist.
Die Schule nimmt Schueler jeden Alters und jeden Faehigkeitsstandes auf, vom Anfaenger bis zum Fortgeschrittenen, der sich auf eine professionelle Karriere vorbereitet. Es ist ratsam, sich vorab ueber die genaue Lokation und Oeffnungszeiten zu informieren, da die sieben Standorte unterschiedliche Spezialisierungen aufweisen.
Das Jugendsinfonieorchester der Schule gewann 2008 und 2016 auf Bundesebene beim Deutschen Orchesterwettbewerb den ersten Platz. Diese Erfolge zeigen, dass die jungen Musiker auf nationaler Bühne mit den besten Orchestern des Landes konkurrieren können.
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