St.-Paul-Kloster, Mittelalterliches Kloster in Bremen, Deutschland.
Kloster St. Paul war ein Benediktinerkloster in Bremen, das auf einer Erhebung der Bremer Düne im Ostertorviertel lag und sich in der Nähe der Straße Beim Paulskloster befand. Die Anlage bestand aus mehreren Gebäuden, die religiöse und wirtschaftliche Funktionen für die umliegende Siedlung erfüllten.
Der Erzbischof Adalbert I. gründete das Benediktinerkloster um 1050, wie in den Chroniken Adams von Bremen dokumentiert. Nach etwa 470 Jahren Betrieb wurde es 1523 geschlossen und die religiöse Gemeinschaft an diesem Ort endete.
Das Kloster war Arbeitszentrum und wirtschaftliche Kraft für die Siedlung außerhalb des Ostertors. Menschen kamen dorthin für Handel, Handwerk und religiöse Dienste, was das Wachstum der umliegenden Straßen und Gebäude prägte.
Die Stelle, an der das Kloster einmal stand, befindet sich heute in einem dicht bebauten Wohngebiet. Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, aber die Straße, die nach dem Kloster benannt wurde, gibt einen Hinweis auf seinen früheren Standort.
Der letzte Abt, Gerhard Vaget, starb 1567 und sein Grabmal ist heute im Dommuseum von Bremen zu sehen. Diese Inschrift ist eines der letzten materiellen Zeichen der Existenz des Klosters an diesem Ort.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.