Fritz-Foerster-Bau, Historisches Universitätsgebäude an der TU Dresden, Deutschland
Das Fritz-Foerster-Bau ist ein Hochschulgebäude der Technischen Universität Dresden mit roten Backsteinsfassaden und vertikalen Pilastern in einer U-förmigen Anordnung. Die Struktur verbindet verschiedene Bereiche des Campus miteinander und bietet heute Büros, Arbeitsräume und Hörsäle für die Universität.
Das Gebäude wurde zwischen 1922 und 1926 unter der Leitung des Architekten Martin Dülfer errichtet und diente zunächst als Hauptanlage für Chemiefachbereiche. Nach Jahrzehnten der Nutzung wurde es 2023 einer umfassenden Sanierung unterzogen, die seine Struktur und Funktion für moderne Hochschullehre anpasste.
Die Architektur des Gebäudes verbindet neoklassizistische Elemente mit reformerischen Merkmalen, die sich in dreieckigen Giebeln und geometrischen Glasfenstern zeigen. Diese Fenster mit ihren klaren Formen prägen das Erscheinungsbild des Innenhofs und schaffen eine besondere Atmosphäre in den Fluren.
Das Gebäude ist leicht von außen zu sehen und seine U-Form ermöglicht verschiedene Zugänge zum Campus, was die Orientierung erleichtert. Der Innenhof schafft einen geschützten Raum, der während eines Campusbesuchs zur Verschnaufpause einlädt.
Die Bleiglasfenster des Gebäudes wurden per Hand gefertigt und zeigen geometrische Muster, die typisch für das Handwerk der 1920er Jahre sind. Diese aufwändige Verarbeitung von Glas ist heute ein seltenes Merkmal und demonstriert das Engagement für Handwerkskunst bei der Errichtung.
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