Garde-Ulanen-Kaserne, Militärkaserne in Potsdam, Deutschland
Die Garde-Ulanen-Kaserne in Potsdam ist ein Kasernengebäude mit Elementen der Normannburg-Architektur, das massive Steinmauern und befestigte Strukturen aufweist, die sich über das gesamte Areal verteilen. Das Gelände beherbergt heute eine Sekundarschule, Büroräume und das Kunsthaus Potsdam in seinen umgestalteten Gebäuden.
Die Kaserne wurde zwischen 1861 und 1880 erbaut und diente anfangs dem 3. Garde-Ulanen-Regiment der Preussischen Armee als Stützpunkt. Später erfüllte das Gelände in verschiedenen militärischen Epochen unterschiedliche Funktionen, bevor es schliesslich zu zivilen Zwecken umgenutzt wurde.
Der Kunsthof Potsdam hat sich hier seit 2002 als Kunstinstitution etabliert und nutzt die Räume des ehemaligen Komplexes für Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Transformation zeigt, wie der Ort heute als Kulturzentrum für die Stadt funktioniert.
Das Gelände ist nicht vollständig für Besucher zugänglich, da es heute noch teilweise als Schulgelände und Büroraum genutzt wird. Am besten betrachtet man die Gebäude und die Mauern von aussen, um die Architektur und das Gelände kennenzulernen.
Die Alte Waffenwerkstatt auf dem Gelände wurde nach ihrer ursprünglichen Funktion in eine Druckerei umgewandelt und zeigt damit eine seltene Nachnutzung. Diese Umgestaltung eines rein militärischen Raums in einen handwerklichen Produktionsort bleibt vielen Besuchern unbekannt.
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