Wichtellöcher, Höhlensystem und Geotop in Wabern, Deutschland.
Die Wichtellöcher sind zwei benachbarte Höhlen im Muschelkalk am Südhang des Dosenbergs im Waberner Ortsteil Uttershausen. Die Schwalm legte am Prallhang die alten Gesteine frei, und die Gänge führen bis zu 30 Meter weit in den Kalkstein. Mit Ausnahme zweier eingestürzter Seitengänge sind sie gut begehbar.
Das Muschelkalkmeer lagerte hier vor 240 bis 235 Millionen Jahren Kalk und Mergel über dem älteren Buntsandstein ab. Es folgten Hebung und Erosion, nur in Grabenzonen blieben die Ablagerungen geschützt. Die Schwalm legte später die Gesteine am Prallhang des Dosenbergs frei, und durch Auswaschungen entstanden die zwei benachbarten Höhlen.
Der Name leitet sich von der lokalen Sage der "Wichtel" ab, mythischen Wesen, denen die Einwohner die Höhlen zuschrieben. Diese Geschichten prägen bis heute, wie Menschen den Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Der Zugang erfolgt über einen Feldweg, der von informativ gestalteten Tafeln begleitet wird, die geologische Details erklären. Man sollte bequeme Schuhe tragen und beachten, dass die Höhlen sehr klein sind und nur von außen betrachtet werden können.
Die Höhlen liegen am Prallhang der Schwalm, der die alten Gesteine des Homberger Grabens freilegte; durch Auswaschungen entstanden die zwei benachbarten Höhlen. Die Gänge führen bis zu 30 Meter weit in den Muschelkalk und sind mit Ausnahme zweier eingestürzter Seitengänge gut begehbar.
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