Jagdschloss Wabern, Barockes Jagdschloss in Wabern, Deutschland.
Das Jagdschloss Wabern ist ein barockes Jagdschloss in der hessischen Gemeinde Wabern mit einer charakteristischen Hufeisenbauweise. Das Hauptgebäude wird durch seitliche Pavillons ergänzt, die über Galerien verbunden sind und einen zentralen Risalit mit verziertem Balkon zur Parkseite aufweisen.
Der Landgraf Karl von Hessen-Kassel beauftragte Architekt Johann Konrad Giesler zwischen 1704 und 1707 mit dem Bau des Schlosses auf sumpfigem Gelande mit Pfahlgrundungen. Das Gebaude entstand wahrend einer Zeit erheblicher kurstlicher Bautätigkeit in der Region.
Das Schloss beherbergte eine Sammlung von 500 Ölgemälden und 1200 Kupferstichen, darunter Werke der Familie Tischbein mit Jagdszenen und Schlossdarstellungen.
Das Gebaude ist heute Teil einer klinischen Einrichtung und kann daher von außen besichtigt werden, wobei die Zugang zum Innern eingeschrankt sein kann. Besucher sollten vorher prufen, ob Außenaufnahmen oder begrenzte Besichtigungen moglich sind.
Der Philosoph Voltaire besuchte das Schloss im Mai 1753 für drei Tage auf seiner Rückreise nach Frankreich bei Landgraf Wilhelm VIII. Diese kurze Begegnung zwischen dem berühmten französischen Denker und dem hessischen Fürstenhof wurde in den Aufzeichnungen der Zeit festgehalten.
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