Kurhaus Bad Neuenahr, Kulturdenkmal und Spielbank in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Deutschland
Das Kurhaus Bad Neuenahr ist ein 170 Meter langer, neobarocker Bau an der Felix-Rütten-Straße unmittelbar an der Ahr, 1905 nach Plänen des Kölner Architekten Oscar Schütz fertiggestellt. Mittelpunkt ist der große Fest- und Theatersaal mit 700 Parkett- und 300 Balkonplätzen, um den sich die übrigen Räume gruppieren. An der Südseite liegt der Haupteingang mit einer Zweiturmfassade, die bei einem Profangebäude in Deutschland selten ist; über ein Vestibül und einen Treppenaufgang gelangt man zum Foyer, dazu kommen Gartensaal und Terrassen im Süden und Westen.
Das Kurhaus wurde nach Plänen des Kölner Architekten Oscar Schütz 1905 fertiggestellt und kostete die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr eine Million Goldmark; es sollte mit Kurorten wie Baden-Baden konkurrieren. Der große Festsaal fasste 700 Parkett- und 300 Balkonplätze, im Haus lag die Spielbank Bad Neuenahr. Von 1951 bis 1958 fand hier der Bundespresseball statt, der erst nach Fertigstellung der Beethovenhalle nach Bonn wechselte. Bei der Ahr-Flutkatastrophe 2021 wurde das Gebäude massiv beschädigt; die Spielbank eröffnete im Bahnhof Bad Neuenahr wieder.
Die im Kurhaus untergebrachte Spielbank trug den Namen Spielbank Bad Neuenahr; nach der Flut 2021 wurde sie im Bahnhof Bad Neuenahr wiedereröffnet. Die 700 Parkett- und 300 Balkonplätze des Festsaals waren von 1951 bis 1958 Schauplatz des Bundespresseballs, bis die Beethovenhalle in Bonn fertiggestellt war.
Das Gebäude steht an der Felix-Rütten-Straße unmittelbar an der Ahr; der Haupteingang liegt an der Südseite mit der Zweiturmfassade, über Vestibül und Treppenaufgang erreicht man das Foyer und dahinter den Fest- und Theatersaal. Gartensaal sowie Terrassen nach Süden und Westen schließen an den zentralen Bau an. Die Spielbank wurde im Bahnhof Bad Neuenahr wiedereröffnet, im Kurhaus wird also nicht mehr gespielt.
Die Spielbank im Kurhaus zog nach der Ahr-Flut 2021 um: Sie wurde im Bahnhof Bad Neuenahr wiedereröffnet, die Spielräume liegen also nicht mehr im Bau von 1905. Die Flut beschädigte auch das Kurhaus selbst, ein geschütztes Baudenkmal an der Felix-Rütten-Straße.
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