Schloss Rantzau, Renaissanceschloss in Rantzau, Deutschland
Schloss Rantzau ist ein Herrenhaus auf einem großen Landgut in der Nähe des Großer Plöner See und zeigt architektonische Merkmale aus verschiedenen Epochen. Das Gebäude verbindet Renaissance- und Barockstile und wird von gepflegten Gärten und landwirtschaftlichen Flächen umrahmt.
Die Familie Rantzau gründete das Gut 1226 und machte es zu ihrer Hauptresidenz, wobei Heinrich Rantzau ab 1590 es zu einem bedeutenden Anwesen ausbaute. Die Struktur, die heute zu sehen ist, entstand durch mehrere Umgestaltungsphasen unter verschiedenen Generationen der Familie.
Das Schloss zeigt die Bauweise der Gutsherren-Familien in Norddeutschland und wie sie ihre Häuser über Jahrhunderte verändert haben. Besucher erkennen die verschiedenen Stilphasen in den Mauern und den Gärten rund um das Anwesen.
Das Anwesen befindet sich in Privatbesitz, sodass Besuche nur nach vorheriger Absprache mit den Eigentümern möglich sind. Es ist ratsam, sich rechtzeitig vor dem Besuch zu erkundigen und konkrete Zeiten zu vereinbaren.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zur Unterkunft für über 170 Flüchtlinge umfunktioniert, bevor es 1960 wieder zur privaten Residenz zurückkehrte. Diese Zeit prägte das Anwesen tiefgreifend und bleibt ein wichtiger Teil seiner Geschichte.
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