Gleichberge, Hügelgruppe bei Römhild, Deutschland
Die Gleichberge sind eine Berggruppe in Südwestthüringen mit zwei Hauptgipfeln, von denen der Großer Gleichberg etwa 680 Meter hoch ist. Diese Erhebungen bestehen aus dunklem Basalt und ragen deutlich aus der umgebenden Landschaft heraus.
Die Gleichberge entstanden durch vulkanische Aktivität in der Tertiärzeit als Teil der Heldburger Gangschar und formten die charakteristische Basaltstruktur. Diese vulkanische Herkunft erklärrt die dunkle Mineralzusammensetzung und die steilen Hänge der beiden Gipfel.
Das Gebirge enthält mehrere historische Steinbrüche, darunter der Römhilder Steinbruch, der von 1901 bis 1968 in Betrieb war.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, wobei die Sommermonate die beste Wanderzeit bieten. Die Gipfel sind von verschiedenen Wegen erreichbar, die vom nahegelegenen Römhild aus starten.
Bis 1991 befanden sich auf dem Gipfel des Großen Gleichberg Militäranlagen mit sowjetischen Funkanlagen, was die Berggruppe für Jahrzehnte der Öffentlichkeit unzugänglich machte. Nach dem Abzug kann man heute frei die Gipfel erreichen und erkunden.
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