St. Gotthardt, Gotische Kirche in Altstadt, Brandenburg an der Havel, Deutschland.
St. Gotthardt ist eine dreischiffige gotische Kirche mit einem Westturm aus dem 12. Jahrhundert, der Romanik und Gotik miteinander verbindet. Das Bauwerk zeigt eine sorgfältig gestaltete Innenstruktur mit Elementen, die verschiedene architektonische Perioden widerspiegeln.
Die Kirche wurde 1456 gegründet und nach Bischof Godehard von Hildesheim benannt, wodurch sie zu einem religiösen Zeugnis des Mittelalters wurde. Der Westturm aus dem 12. Jahrhundert zeigt, dass der Ort lange vor der offiziellen Gründung bedeutsam war.
Die Sandsteinkanzet von Georg Zimmermann aus dem Jahr 1623 zeigt die Handwerkskunst ihrer Zeit. Die spätgotischen Schnitzereien von 1500 zeugen von einer anderen Schaffensperiode und verdeutlichen, wie sich die künstlerischen Stile über Jahrhunderte wandelten.
Die Kirche ist tagsüber für Besucher zugänglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Am besten informiert man sich vor dem Besuch über aktuelle Öffnungszeiten, da sie zwischen Sommer und Winter unterschiedlich sind.
Die Kirche beherbergt den ersten Reformationsaltar der Mark Brandenburg, der 1559 eingebaut wurde und verschiedene Stadien dieser Bewegung zeigt. Jedes Einzelpanel erzählt eine andere Geschichte dieses grundlegenden Wandels in der Religionsgeschichte.
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