Schießhaus, Rokoko-Gebäude in Heilbronn, Deutschland
Das Schießhaus ist ein zweistöckiges Gebäude mit einem prunkvollen Hauptsaal im Obergeschoss, dessen Decke mit aufwendigen Stuckdekorationen versehen ist, die die vier Jahreszeiten darstellen. Der ornamentale Stil durchzieht alle Innenräume und schafft eine elegante Atmosphäre für Veranstaltungen.
Das Gebäude wurde zwischen 1769 und 1771 von Johann Christoph Keller erbaut und diente ursprünglich als Schießklubhaus und Veranstaltungsort für Pferdemärkte. Später entwickelte es sich zu einem wichtigen Veranstaltungsort für die Stadt Heilbronn.
Der große Saal im Obergeschoss wird heute für Konzerte, Zeremonien und formale Veranstaltungen genutzt. Die Räume spielen eine wichtige Rolle bei lokalen Feiern und bleiben ein zentraler Treffpunkt für die Stadt.
Das Gebäude befindet sich in der Frankfurter Straße 65 und kann für private und öffentliche Veranstaltungen gemietet werden. Besucher sollten im Voraus Kontakt mit der Heilbronn Marketing GmbH aufnehmen, um Verfügbarkeiten und Bedingungen zu klären.
Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg ohne Schäden und bewahrt seine ursprüngliche Rokokoarchitektur aus dem 18. Jahrhundert intakt. Diese Erhaltung macht es zu einem seltenen Beispiel unzerstörter Barockdekorationen in der Region.
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