Theresienturm, Luftschutzbunker in Heilbronn, Deutschland
Der Theresienturm ist ein zylindrischer Betonbau mit mehreren Geschossen und runden Räumen, die auf jeder Ebene etwa 42 Menschen aufnehmen konnten. Der Turm hat dicke Wände, einen hohen Eingang und oben eine Plattform, von der aus die Verteidiger früher schauten.
Der Turm wurde 1940 erbaut und erhielt zunächst den Namen General-Wever-Turm, dann wurde er später nach einer Bürgerin benannt. Er überstand zahlreiche Luftangriffe während des Zweiten Weltkriegs und diente der Bevölkerung als Zufluchtsort.
Der Turm trägt den Namen einer Heilbronner Bürgerin und erinnert an die Zivilbevölkerung, die während der Luftangriffe Schutz suchte. Heute können Besucher durch die Räume gehen und nachvollziehen, wie Menschen hier zusammen in Sicherheit lebten.
Besucher können den Turm nur mit einer Führung besichtigen, die über die Heilbronn Touristinformation gebucht wird und auf kleine Gruppen beschränkt ist. Es ist ratsam, vorab Kontakt mit dem Tourismusbüro aufzunehmen, um einen Platz zu reservieren und die besten Öffnungszeiten zu erfahren.
Das Dach des Turms war ursprünglich mit Flugabwehrkanonen ausgestattet, um Angreifer abzuwehren und die Stadt zu schützen. Die erhöhte Lage des Eingangs hatte auch einen praktischen Nutzen: Sie schützte die Tür vor Hochwasser des nahen Neckars.
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