Goldisthal-Oberbecken, Stausee in Deutschland
Das Goldisthal-Oberbecken ist ein großer Stausee in Thüringen, der Teil eines Pumpspeicherkraftwerks ist. Das Wasser speichert Energie, die bei Bedarf durch Freigabe vom oberen ins untere Becken zur Stromerzeugung genutzt wird.
Das Kraftwerk wurde in den frühen 2000er Jahren im Thüringer Schiefergebirge erbaut und ist seit 2004 in Betrieb. Es entstand, um die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Solar besser auszugleichen.
Der Name des Stausees leitet sich von der geografischen Lage im Tal ab, wo die Schwarza fließt. Der Ort ist für die lokale Gemeinschaft ein Symbol für nachhaltige Energieerzeugung und technischen Fortschritt.
Das Kraftwerk befindet sich unterhalb des Stausees und ist von außen kaum sichtbar, da es in den Berg gebaut wurde. Besucher können von Aussichtsplattformen das Wasser und die umgebende Waldlandschaft beobachten, ohne den Betrieb zu stören.
Das Kraftwerk kann innerhalb von etwa anderthalb Minuten seine maximale Leistung erreichen, was es besonders geeignet macht, schnelle Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Diese schnelle Reaktionsfähigkeit unterscheidet es von vielen anderen Wasserkraftanlagen.
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