Lützow-Kaserne, Militärkaserne in Aachen, Deutschland
Die Lützow-Kaserne ist eine Militäranlage an der Trierer Straße im Aachener Stadtteil Krummerück, bestehend aus mehreren Gebäuden für Ausbildung und Unterbringung. Heute beherbergt sie eine technische Schule der Bundeswehr, die sich auf militärische Fachausbildung und Logistik konzentriert.
Die Kaserne wurde 1939 errichtet und beherbergte zunächst das Infanterieregiment 78. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen belgische Streitkräfte das Gelände, bevor es später wieder in deutschen Militärbesitz überging.
Die Kaserne trägt den Namen von Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow, einem preußischen Major, der im frühen 19. Jahrhundert ein Freikorps aus Freiwilligen aufstellte. Dieser Bezug ist am Eingang sichtbar, wo ein Gedenkstein an diese Verbindung erinnert.
Die Anlage ist von der Trierer Straße aus von außen sichtbar, aber als aktive Militäranlage ist der Zugang zu den meisten Bereichen nicht öffentlich. Besucher sollten Absperrungen und Hinweisschilder beachten und keine gesperrten Zonen betreten.
Am Eingang steht eine Blutbuche, die im Jahr 1813 gepflanzt wurde, um das Freikorps von Lützow zu ehren. Solche Bäume wurden damals oft als lebende Denkmäler gepflanzt und sind heute selten noch an ihrem ursprünglichen Ort zu finden.
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