Grafschaftsdenkmal, Denkmal in Deutschland
Das Grafschaftsdenkmal ist ein steinernes Denkmal mit einer bronzenen Adlerskulptur in Bielefeld-Jöllenbeck, das an die 300-jährige Herrschaft der Grafschaft Ravensberg unter Brandenburg-Preußen erinnert. Der Sockel aus Granit ruht auf einer tiefem Fundamenten, während der Adler oben thront und das Wappen Ravensburgs sowie das preußische Symbol darstellt.
Das Denkmal wurde 1909 enthüllt, um die dreihundert Jahre unter Brandenburg-Preußen zu würdigen, nachdem Ravensberg diese Verbindung eingegangen war. Der Künstler Heinrich Wefing schuf die Skulptur als Zeichen der lokalen Geschichtsbewahrung, ausgelöst durch die Initiative des Bauern Gustav Meyer zu Jöllenbeck ab 1897.
Das Denkmal trägt den Beinamen Adlerdenkmal und steht an einer belebten Kreuzung in Jöllenbeck, wo es zum vertrauten Anblick der Bewohner geworden ist. Der Ort erinnert an die lange Verbundenheit der Region mit der preußischen Geschichte und prägt bis heute das Identitätsgefühl der Gemeinde.
Das Denkmal steht an einer Kreuzung in Jöllenbeck und ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders von der nahen Bushaltestelle, die nach dem Monument benannt ist. Der Standort in der Nähe des Kantorgartens bietet einfachen Zugang für Besucher, die die lokale Geschichte erkunden möchten.
Die Einweihung war ein außergewöhnliches Fest mit Paraden und historischen Aufführungen, bei dem schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Menschen aus der ganzen Region anreisten. Die Feierlichkeiten waren auch die erste öffentliche Veranstaltung in Jöllenbeck, bei der elektrische Beleuchtung verwendet wurde, was die Bedeutung des Ereignisses unterstreicht.
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