Sundern, Naturschutzgebiet in Hemmingen, Deutschland.
Sundern ist ein Naturschutzgebiet in Hemmingen mit Feuchtgebieten, gemischten Wäldern und Ackerflächen, die sich in einer alten Flussschleife des glazialen Leinetals erstrecken und etwa 50 Hektar umfassen. Das Gelände bietet ein Netzwerk aus Rad- und Wanderwegen, die Besucher durch die verschiedenen Lebensräume führen.
Das Gebiet wurde am 5. April 1931 unter Schutz gestellt und zählt damit zu den frühesten Naturschutzgebieten in der Region Hannover in Niedersachsen. Diese Entscheidung zur Unterschutzstellung entstand aus dem wachsenden Bewusstsein für die Erhaltung natürlicher Lebensräume in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.
Das Gelände beherbergt die Ruinen eines neogotischen Mausoleums, das 1842 von Georg Ludwig Friedrich Laves und Conrad Wilhelm Hase entworfen wurde und von der künstlerischen Gestaltung früherer Generationen erzählt. Die Architektur steht heute zwischen Wald und Wiesen und zeigt, wie Menschen Natur und Denkmäler miteinander verbunden haben.
Besucher sollten Hunde an der Leine führen und auf den gekennzeichneten Wegen bleiben, um die Tierwelt und den Lebensraum zu schützen. Die Wege sind gut ausgeschildert und ermöglichen problemlose Erkundungen für Wanderer und Radfahrer verschiedener Fitnessniveaus.
Bemerkenswert ist die Wiederherstellung von Auenwäldern mit alten Bäumen, bei denen nicht heimische Hybridpappeln und Nadelbäume durch heimische Arten ersetzt wurden. Diese Restaurationsbemühungen zeigen, wie gezielt Lebensräume wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden können.
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