Mausoleum Graf Carl von Alten, Architektonisches Denkmal in Hemmingen, Deutschland
Das Mausoleum Graf Carl von Alten ist ein neugotisches Grabmonument aus dem 19. Jahrhundert, das auf einer kleinen Insel in einem Ringgraben im Naturschutzgebiet Sundern liegt, zwischen den Ortschaften Arnum und Wilkenburg. Die Anlage befindet sich heute in einem ruinösen Zustand, und die verfallenden Mauern aus Sandstein sind von Bewuchs überzogen.
Das Mausoleum wurde 1842 fertiggestellt und von dem Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves entworfen, der im Auftrag des hannoverschen Generals Carl von Alten arbeitete. Conrad Wilhelm Hase leitete den Bau und prägte dabei den neugotischen Charakter der Anlage.
Das Mausoleum trägt den Namen von Carl von Alten, einem hannoverschen General, der auch in britischen Diensten stand. Besucher, die sich für die Geschichte der Region interessieren, finden hier einen Ort, der an die enge Verbindung zwischen Hannover und dem britischen Königshaus erinnert.
Das Mausoleum ist über markierte Wege im Naturschutzgebiet Sundern zu erreichen, die das ganze Jahr über begehbar sind. Da der Boden rund um die Insel oft feucht und uneben ist, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Die schwere Eichenholztür des Mausoleums, die jahrelang verschwunden war, tauchte 2016 in einem Privathaus in Gehrden wieder auf. Sie war offenbar irgendwann aus dem Gebäude entfernt worden und hatte ein völlig eigenes Leben geführt, bevor sie wieder ans Licht kam.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.