Mariensäule, Religiöse Gedenkensäule in Altstadt-Nord, Deutschland.
Die Mariensäule ist ein religiöses Denkmal mit einer zentralen Säule und einer Marienstatue an der Spitze. Der Fuß der Säule ist mit ornamentalen Details verziert und sitzt auf einem klar strukturierten Sockel.
Die Säule wurde von Vincenz Statz im neugotischen Stil entworfen und im Mai 1858 fertiggestellt, nachdem am 2. Juni 1857 vor 25.000 Menschen der Grundstein gelegt worden war. Zunächst stand sie auf dem Mittelstreifen der Gereonstraße vor dem erzbischöflichen Palais; beim Ausbau der Straßenbahn wurde sie 1901 an den Gereonsdriesch versetzt, wo sie bis heute steht.
Die Säule war als Sinnbild katholischer Einheit gedacht: Bei der Einweihung im September 1858 anlässlich der 10. Generalversammlung der katholischen Vereine Deutschlands bezeichnete der Politiker August Reichensperger sie als „Sinnbild der katholischen Einheit“. Der neugotische Stil, der an „ein Stück vom Dom“ erinnert, griff bewusst das vorreformatorische Mittelalter auf.
Die Säule steht an der Südseite des Gereonsdriesch, einer kleinen Parkanlage vor dem Ostchor von St. Gereon am Übergang von Christoph- zur Gereonstraße. Der Platz ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts mit einem dreireihigen Carré aus Lindenbäumen bepflanzt. Die ursprüngliche Ostseite der Säule weist heute nach Norden; die drei Wappenreliefs sind daher nur beim Umschreiten zu sehen.
Die ursprüngliche Ostseite der Säule weist heute nach Norden, weil das Denkmal beim Versetzen 1901 vom Mittelstreifen der Gereonstraße auf den Gereonsdriesch gedreht wurde. Der Platz gehörte einst zum Gereonsstift und ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts mit einem dreireihigen Carré aus Lindenbäumen bepflanzt.
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