St. Gereon, Romanische Basilika in Altstadt-Nord, Köln, Deutschland
St. Gereon ist eine Basilika romanischen und gotischen Stils im Kölner Stadtteil Altstadt-Nord, bekannt für ihre zehneckige Zentralstruktur und zwei westliche Türme. Die Innenräume und Kammern zeigen durchgehend aufwendige Marmordekorationen, die das gesamte Gebäude prägen.
Der ursprüngliche ovale Bau stammt aus dem vierten Jahrhundert und zählt zu den ältesten erhaltenen Sakralbauten Deutschlands an ihrem ursprünglichen Standort. Über die Jahrhunderte wurde das Gebäude mehrfach erweitert und umgestaltet, wobei die romanische und gotische Phase besonders prägend waren.
Der Hochaltar aus Marmor zeigt schwarz-weiße Muster mit Goldverzierungen, die Jahrhunderte religiöser Handwerkskunst und künstlerischer Hingabe widerspiegeln. Diese Dekoration verbindet römische Materialtradition mit mittelalterlicher Farbsymbolik in einer Weise, die Besucher heute noch unmittelbar wahrnehmen können.
Die Kirche ist montags bis samstags von 9:00 bis 12:30 Uhr zugänglich sowie montags bis freitags und sonntags von 13:30 bis 18:00 Uhr. Besucher sollten auf die Mittagspause achten und entsprechend planen, um beide Besuchszeiten nutzen zu können.
Die zentrale Kuppelstruktur gilt als größtes selbsttragendes Bauwerk dieser Art nördlich der Alpen und misst 24 mal 19 Meter (79 mal 62 Fuß). Diese technische Leistung aus der Antike wurde ohne moderne Hilfsmittel realisiert und beeindruckt noch heute Architekten und Ingenieure.
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