Kölner Karnevalsmuseum, Karnevalsmuseum in Ehrenfeld, Köln, Deutschland
Das Kölner Karnevalsmuseum wurde am 19. Juni 2005 eröffnet und umfasst mehr als 1400 m² im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Es gliedert sich in eine historische Ausstellung, die anhand von Filmen, Bildern und Dokumenten den Karneval von der Antike über das Mittelalter und die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus darstellt, und einen Erlebnisbereich in der Museumshalle.
Das Museum wurde am 19. Juni 2005 in Ehrenfeld eröffnet, nachdem frühere Versuche, ein Karnevalsmuseum in den Räumen des Festkomitees in der Antwerpener Straße einzurichten, bestanden hatten. Die Sammlung vereint Objekte, die zuvor dezentral bei Karnevalsvereinen lagerten, ergänzt durch seltene Stücke. Seit August 2022 ist es wegen Umbauarbeiten aus Brandschutzgründen geschlossen, nach einer Schließung wegen der COVID-19-Pandemie.
Der Name des Museums verweist auf den Kölner Karneval, dessen Festkomitee allein mehr als 100 Gesellschaften vereint, dazu kommen rund 60 weitere Vereine und Veedelsgemeinschaften. Die Sammlung führt Kostüme und Insignien zusammen, die zuvor dezentral bei den Karnevalsvereinen aufbewahrt wurden, ergänzt durch seltene Gegenstände. Der jährliche Rosenmontagszug mit mindestens 10.000 Teilnehmern ist der größte Umzug Deutschlands.
Das Museum liegt im Kölner Stadtteil Ehrenfeld und ist seit August 2022 wegen Umbauarbeiten aus Brandschutzgründen geschlossen, nachdem es bereits wegen der COVID-19-Pandemie geschlossen war. Zuvor war es nur einmal monatlich geöffnet. Seit der Eröffnung 2005 wurden Führungen angeboten.
Das Museum beherbergt das Original-Protokollbuch des Karnevalsvereins von 1827, eines der ältesten Dokumente dieser Feierkultur. Besonders bemerkenswert ist die Dokumentation zur Entstehung des Dreigestirns, der drei Hauptfiguren des Kölner Karnevals, die bis heute das Gesicht dieser Tradition prägen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.004 Mitwirkenden weltweit.