Hasbruch, Naturschutzgebiet in Ganderkesee und Hude, Deutschland.
Das Hasbruch ist ein Waldgebiet in Ganderkesee und Hude, das sich über 630 Hektar erstreckt und aus alten Eichen, dichtem Bewuchs sowie vielen Vögeln, Säugetieren und Pflanzenarten besteht. Gepflegte Wege führen durch das Gelände vorbei an Beobachtungspunkten, Informationstafeln und einem Aussichtsturm in der Nähe eines alten Jagdhauses.
Das Waldgebiet wurde 1938 unter Schutz gestellt, zunächst als Kernzone, bevor weitere Schutzmaßnahmen 1997 und 2018 hinzukamen. Diese stufenweise Ausweitung sollte den Bestand und die biologische Vielfalt des Waldes langfristig sichern.
Der Wald wird von Einheimischen als Ort zum Spazieren und Beobachten der Natur genutzt, wo man die Jahreszeiten deutlich in den wechselnden Baumkronen sieht. Viele Besucher kommen hierher, um dem Alltag zu entkommen und die Stille zwischen den alten Bäumen zu erleben.
Der Wald ist zu Fuß erreichbar und für Wanderungen das ganze Jahr über zugänglich, mit Wegen, die für unterschiedliche Fitness-Level geeignet sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und sich Zeit zum Erkunden zu nehmen, besonders wenn man Vögel oder andere Wildtiere beobachten möchte.
Im Wald steht die Amalien-Eiche, die mit über 1.200 Jahren das zweitälteste lebende Eichenbaumexemplar Deutschlands ist. Dieses beeindruckende Alter macht den Baum zu einer lebenden Verbindung zu Jahrhunderten der Waldgeschichte.
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