Hude, Gemeinde im Landkreis Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland
Hude ist eine kleine Gemeinde zwischen Bremen und Oldenburg in der Region Wildeshauser Geest. Der Ort erstreckt sich über mehrere Ortsteile wie Altmoorhausen, Holle und Wüsting und besteht aus Feldern, Moorlandschaften und Waldgebieten mit vielen Bächen und Gräben.
Hude wurde erstmals 1232 in Schriften erwähnt, als Zisterzienzer-Mönche hier ein Kloster gründeten. Das Kloster wurde 1536 aufgelöst, doch die Elisabethkirche und Ruinen erinnern bis heute an diese monastische Zeit und frühe Besiedlung.
Der Ortsname Hude stammt aus alten Zeiten und bezieht sich auf die Landschaft aus Moor und Hügeln. Besucher sehen heute noch die traditionellen Bauernhöfe und Fachwerkgebäude, die das Dorfbild prägen und zeigen, wie Menschen hier seit Generationen leben und arbeiten.
Hude liegt an der regionalen Zugstrecke zwischen Bremen und Oldenburg und ist seit 2010 Teil des Bremer Verkehrsverbunds. Der Ort eignet sich gut zum Wandern und Radfahren mit vielen Wegen durch Felder, Wälder und entlang von Bächen.
Hude ist bekannt für den Urwald Hasbruch, einen der größten Eichenwälder Norddeutschlands, wo Besucher alte Bäume und Tierspuren entdecken können. Der Ort verfügt auch über den Planetenweg, der die Größe der Planeten anschaulich zeigt und Kindern sowie Erwachsenen das Weltall näher bringt.
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