Bornhorster Huntewiesen, Naturschutzgebiet in Niedersachsen
Bornhorster Huntewiesen ist ein großes Naturschutzgebiet bei Oldenburg mit Feuchtwiesen, Seen und Wasserläufen auf insgesamt etwa 350 Hektar. Das flache Gelände wird von einem 63 Kilometer langen Netzwerk von Gräben und Kanälen durchzogen, die den Wasserhaushalt regeln und das Land feucht halten.
Das Gebiet wurde 1991 unter Schutz gestellt, um die Pflanzen und Tiere vor Bebauung zu bewahren. Die Landschaft wurde über viele Generationen durch traditionelle Wiesenbewirtschaftung geprägt und ist heute Teil eines größeren Netzes geschützter Naturräume entlang der Hunte.
Der Name Bornhorster Huntewiesen bezieht sich auf die Lage an der Hunte und die traditionelle Nutzung als Wiesenland. Besucher erleben heute ein offenes Landschaftsbild, das von Generationen von Landwirten geprägt wurde, die Wiesen bewirtschafteten und Tiere hielten.
Das Gebiet ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und verfügt über einfache Wanderwege entlang der Felder und Gräben. Die flache und offene Landschaft bietet gute Sichtlinien, und Besucher sollten respektvolle Abstände zu Wildtieren wahren und auf markierten Pfaden bleiben.
Eine moderne Wasserkontrollanlage hilft, den Wasserstand für brütende Bodenvogelarten zu regulieren und zeigt, wie Menschen die Natur aktiv unterstützen. Die Sichtung von Tausenden Gänsen und Enten während der Zugzeit im Herbst und Frühjahr ist für viele Besucher ein unvergessliches Erlebnis.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.