Oldenburg, Universitätsstadt in Niedersachsen, Deutschland.
Oldenburg ist eine Universitätsstadt in Niedersachsen, die sich zwischen den Flüssen Hunte und Haaren erstreckt und etwa 170.000 Einwohner zählt. Die Innenstadt bietet mehrere Grünanlagen, darunter den Schlossgarten und Wallanlagen, die die historische Altstadt umgeben.
Die Siedlung wurde 1108 unter Graf Elimar I. als Aldenburg urkundlich erwähnt und entwickelte sich an einem Flussübergang zur regionalen Verwaltungsstadt. Nach 1945 ließen sich zahlreiche Vertriebene in der Stadt nieder, was zu einem raschen Bevölkerungswachstum führte.
Die Bewohner nutzen die Parks entlang der Hunte zum Radfahren und Spazieren, besonders zwischen der Altstadt und den Wallpromenaden. In den Wohnvierteln nördlich des Zentrums zeigen viele Häuser die typisch niederdeutsche Backsteinarchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Der Hauptbahnhof bietet Verbindungen zu den wichtigsten deutschen Städten über Intercity-Linien, während drei Autobahnen die Stadt mit dem Fernstraßennetz verbinden. Die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichen.
In den Jahren nach 1945 verdoppelte sich die Einwohnerzahl nahezu, als britische Truppen ihre Basis einrichteten und über 40.000 Vertriebene aufnahmen. Diese Zuwanderung prägte den Wohnungsbau und die Stadtplanung für die folgenden Jahrzehnte.
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