Donnerhall, Bronzestatue in der Lange Straße, Oldenburg, Deutschland
Donnerhall ist eine bronzene Pferdeskulptur in der Lange Straße in Oldenburg, die der Bildhauer Walter Hilpert geschaffen hat. Das Standbild zeigt ein Dressurpferd in natürlicher Größe mit feinen anatomischen Details und ruhiger Haltung.
Die Bronze wurde 2007, nicht 2008, in der Lange Straße in Oldenburg enthüllt und stammt vom Bildhauer Walter Hilpert. Sie ehrt Donnerhall, den 1981 bei Otto Gärtner geborenen Dunkelfuchs, der als Fohlen an Otto Schulte-Frohlinde auf den Grönwohldhof kam. Unter Karin Rehbein gewann er Mannschaftsgold bei der WM 1994 in Den Haag und der EM 1997 in Verden und wurde 1998 Oldenburger Hengst des Jahres. Er starb im Januar 2002.
Der Name Donnerhall erinnert an den gewaltigen Klang von Donner und spiegelt die Kraft wider, die dieser Hengst auf dem Viereck zeigte. Die Skulptur ehrt die Oldenburger Zucht, die seit Jahrhunderten erstklassige Pferde hervorbringt und heute weltweit geschätzt wird.
Das Standbild steht frei zugänglich in der Lange Straße, einer belebten Fußgängerzone im Zentrum der Stadt. Wer die Skulptur in Ruhe betrachten möchte, kommt am besten vormittags oder an Wochentagen vorbei.
In den Sockel der Bronze sind zwei kleine rechteckige Metallplatten eingelassen, eine vorn und eine hinten. Der Hengst hatte ein Stockmaß von 170 cm und war für acht Zuchtbücher anerkannt, darunter Hannoveraner, Westfale, Holsteiner und KWPN. Bei der Bundeschampionschaft 1998 in Warendorf hatten mehr als die Hälfte der Pferde Donnerhall im Pedigree.
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