Garnisonkirche Oldenburg, Neugotische Kirche in Oldenburg, Deutschland.
Die Garnisonkirche Oldenburg ist eine protestantische Backsteinkirche im neugotischen Stil, die von 1901 bis 1903 nach Plänen des Architekten Jürgen Kröger am nördlichen Ende der Peterstraße errichtet wurde. Sie zeigt Spitzbögen und hohe Fenster sowie einen zentralen Turm mit bearbeiteten Steinmotiven.
Die Kirche wurde 1901–1903 nach Plänen von Jürgen Kröger erbaut und am 18. Oktober 1903 eingeweiht; sie diente dem Preußischen Oldenburgischen Infanterieregiment Nr. 91 und dem Oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19. Nach dem Ersten Weltkrieg schrumpfte die Militärgemeinde, am 13. Februar 1921 öffnete die Kirche für die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Oldenburg. Martin Niemöller sprach am 21. Oktober 1936 hier. Am 15. Januar 1987 erwarb die Gemeinde das Gebäude von der Bundesrepublik.
Der Name verweist auf die Garnisonsgemeinde: Die Kirche diente dem preußischen Oldenburgischen Infanterieregiment Nr. 91 und dem Oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19. Seit dem 30. November 2014, als Bischof Jan Janssen und Kirchenpräsident Martin Heimbucher den ersten reformierten Gottesdienst feierten, ist sie zudem Heimat der etwa 4.500 reformierten Gemeindemitglieder Oldenburgs; an jedem ersten Sonntag im Monat und an hohen Feiertagen findet ein reformierter Gottesdienst statt.
Die Kirche steht am nördlichen Ende der Peterstraße. Neben den lutherischen Sonntagsgottesdiensten finden am ersten Sonntag jedes Monats sowie an allen hohen kirchlichen Feiertagen reformierte Gottesdienste statt; vor einem Besuch sollten die aktuellen Zeiten der Kirchengemeinde geprüft werden.
Die Orgel von 1965 aus der Werkstatt Alfred Führer in Wilhelmshaven hat 35 Register auf drei Manualen und einem Pedal; Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch. Die fünf Glocken von Rincker sind unterschiedlich groß: Die älteste von 1901 misst 73 cm im Durchmesser, die von 1959, 1961 und 1982 messen 93, 104, 67 und 60 cm.
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