Pulverturm, Befestigter Pulverturm in Oldenburg, Deutschland.
Der Pulverturm ist ein kreisförmiges Backsteingebäude mit Kuppeldach, das an der nördlichen Ecke des Schlossgartens steht und die letzte erhaltene Fortifikation der Stadt darstellt. Mit einem erhaltenen Mauerabschnitt daneben zeigt er die ursprüngliche Gestalt von Oldenburgs Verteidigungsanlage.
Die Pulverkammer entstand zwischen 1730 und 1765 während der dänischen Herrschaft als sichere Lagerstätte für Schießpulver der militärischen Garnison. Sie war Teil eines größeren Festungswerks, das die damalige Stadtgrenze schützte.
Der Turm steht an einem Ort, der militärische und zivile Bauten miteinander verbindet, und zeigt die Vermischung von Verteidigung und Stadtleben in Oldenburgs Vergangenheit. Besucher können heute noch sehen, wie diese Funktion den Ort und seine Nachbarschaft geprägt hat.
Der Turm befindet sich direkt im Schlossgarten und ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders wenn man das Schloss oder die benachbarten Parks besucht. Es empfiehlt sich, während eines Spaziergangs durch die Gartenanlage vorbeizuschauen, da man dort auch andere historische Gebäude sehen kann.
Der Turm bewahrt noch heute die ursprüngliche Mauerschale seiner Konstruktion und zeigt die fortgeschrittenen Bautechniken der Zeit, mit dicken Backsteinwänden die Sprengungen widerstanden. Dieser praktische Aufbau war speziell dafür ausgelegt, die gefährlichen Inhalte bei Notfällen sicher zu halten.
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