Cäcilienbrücke, Stahlhubbrücke in Oldenburg, Deutschland
Die Cäcilienbrücke ist eine Klappbrücke über die Hunte und den Küsten-Kanal, erkennbar an vier massiven Türmen aus rotem Backstein. Ein mechanisches Hubsystem ermöglichte es Schiffen, unter der Brücke hindurchzufahren, während der Stahler-Überbau sich an Stahlseilen hochzog.
Die Brücke wurde 1927 errichtet und ersetzte eine ältere Steinbogenbrücke von 1832, die nicht mehr für moderne Schiffe geeignet war. Der Neubau mit seinem Hebesystem war ein Beispiel für fortgeschrittene Ingenieurskunst in der Weimarer Republik.
Die Brücke verbindet das Zentrum Oldenburgs mit dem Stadtteil Osternburg und prägt das tägliche Bild der Menschen, die zwischen beiden Seiten pendeln. Die rote Backsteinarchitektur macht sie zu einem erkennbaren Wahrzeichen im Stadtbild.
Der Übergang ist heute nicht mehr für Fahrzeuge geöffnet, aber Fußgänger und Radfahrer können die Brücke nutzen und die Architektur aus nächster Nähe sehen. Der beste Blick auf die Türme und das Hebesystem ergibt sich, wenn man von den umliegenden Wegen aus hinaufschaut.
Während ihrer aktiven Zeit war diese Brücke eine der größten ihrer Art in Europa und bewies die Innovationskraft deutscher Ingenieurskunst im 20. Jahrhundert. Die roten Backsteinwände wurden bewusst expressionistisch gestaltet, um die Struktur als architektonisches Kunstwerk zu präsentieren, nicht nur als funktionales Bauwerk.
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