Hochstraße Oldenburg, Spannbetonbrücke für Autobahnen in Oldenburg, Deutschland
Die Hochstraße Oldenburg ist eine 1450 Meter lange Spannbetonbrücke, die die Bundesautobahn 28 zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Eversten und Oldenburg-Kreyenbrück führt. Sie überspannt die Hunte, den Küstenkanal, den Osternburger Kanal und mehrere Stadtstraßen. Das Bauwerk besitzt getrennte Überbauten je Richtungsfahrbahn, die durch zwei Dehnfugen in drei Abschnitte geteilt werden, und wurde von 1979 bis 1981 errichtet.
Die Brücke wurde zwischen 1979 und 1981 errichtet. Ihre 84 Überbauabschnitte wurden mit umsetzbaren Lehrgerüsten hergestellt, nicht aus Fertigteilen. Der Überbau der Hauptbrücke entstand in einem Guss mit 3900 m³ Beton innerhalb von 42 Stunden.
Die Brückenkonstruktion steht für eine Zeit des infrastrukturellen Ausbaus in Niedersachsen Anfang der 1980er Jahre, die den technologischen Fortschritt Deutschlands markiert.
Die Brücke trägt die Bundesautobahn 28 zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Eversten und Oldenburg-Kreyenbrück, mit je einem zusätzlichen Fahrstreifen zwischen den Anschlüssen Marschweg und Kreyenbrück. Sie ist ein reines Autobahnbauwerk ohne Geh- oder Radweg; zu sehen ist sie von den Ufern der Hunte, des Küstenkanals und des Osternburger Kanals unter ihr sowie von den über spannten Stadtstraßen.
Die Spannweite von etwa 98 Metern zwischen den Lagern ermöglicht es, den Fluss ohne Mittelpfeiler zu überspannen und schafft so eine offene Wasserfläche. Diese Konstruktionsweise war für Brücken dieser Größe in den 1980er Jahren bemerkenswert.
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