Kloster Hude, Zisterzienserkloster in Hude, Deutschland.
Kloster Hude ist eine Zisterzienseranlage aus dem 13. Jahrhundert mit erhaltenen Ruinen, die Backsteinarchitektur mit spitzigen Bogen und Triforium-Elementen zeigen. Die Gesamtanlage umfasst neben den Kirchenruinen ein ehemaliges Abteienhaus und Nebengebaeude, die heute zugaenglich sind.
Das Kloster wurde 1232 als Tochterkloster von Mariental gegruendet und diente als Begrabnisstatte fuer die Grafen von Oldenburg. Nach der Reformation wurde das Kloster 1536 aufgeloest und der Besitz veraenderte sich mehrmals ueber die Jahrhunderte.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort wirtschaftlicher Tätigkeit, wo Mönche Keramik, Webstoffe und Ziegeln herstellten, die über die Region hinaus bekannt waren.
Der Besitz wird heute von der Familie von Witzleben verwaltet und Teile davon sind fuer Besucher zugaenglich. Es empfiehlt sich, vorab Informationen zu den oeffnungszeiten und Zugangsmoeglichkeiten zu sammeln, da es sich um ein privat verwaltetes Gelaende handelt.
Die Mauern des Klosters zeigen eine seltene Mischung aus frueher Ziegeltechnik und gotischen Elementen, die den Uebergang vom Handwerk zur monumentalen Architektur dokumentiert. Diese Kombination macht die Konstruktion zu einem wertvollen Beleg fuer lokale Bautraditionen des 13. Jahrhunderts.
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