Gustavo-Haus, Wohngebäude im Stadtteil Fennpfuhl, Berlin, Deutschland.
Das Gustavo-Haus ist ein Doppelhochhaus mit zwei Türmen von 18 und 21 Geschossen im Stadtteil Fennpfuhl. Die Struktur umfasst 296 Wohnungen und wird durch eine Pfortneranlage mit Videoüberwachung verwaltet.
Das Wohnhaus entstand in den frühen 1980er Jahren als typische Plattenbauplatte während des Aufbaus des Wohnkomplexes Lichtenberg Nord. Die Umwandlung der Fassade in eine Kunstinstallation fand Ende der 1990er Jahre statt.
Die Kunstfiguren an den vier Fassadenseiten stammen vom spanischen Künstler Gustavo und prägen seit Ende der 1990er Jahre das Erscheinungsbild des Stadtteils. Die bunten Darstellungen sind täglicher Anblick für Bewohner und Besucher und haben sich in das lokale Selbstverständnis des Viertels eingeprägt.
Das Gebäude liegt nahe der S-Bahn-Station Storkower Strasse und der Landsberger Allee, wodurch es einfach zu erreichen ist. Die umgebende Gegend bietet gute öffentliche Verkehrsanbindungen und Fußgänger können die Kunstfassade von der Straße aus betrachten.
Die Kunstinstallation wurde 1998 von der Prima Unternehmensgruppe in Auftrag gegeben und nutzt Kunstfiguren, die auf Aluminiumplatten übertragen wurden. Diese Platten sind speziell gegen Korrosion behandelt und sollen lang anhaltenden Schutz bieten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.