Gut Menkhausen, Historischer Meierhof in Oerlinghausen, Deutschland
Gut Menkhausen ist ein ehemaliger Meierhof im Oerlinghausener Stadtteil Lipperreihe, auf rund 220 Metern Höhe zwischen Brunsberg und Markslohberg. Das Gutshaus aus Sandstein hat mehrere Fachwerkanbauten; ein großes Stall- und Wirtschaftsgebäude aus Sandstein ist nach einem Brand nur noch einstöckig erhalten. Die Anlage umfasst mit Park etwa einen Hektar und zwei Teiche.
Gut Menkhausen wurde am 25. Mai 1036 in der Busdorf-Urkunde erstmals als Vorwerk Meginchusen des nahen Haupthofs Barkhausen erwähnt. 1467 übernahm der Meier zu Menkhausen den Hof. 1871 wurde das Gut wegen der Verschuldung des Vorbesitzers an die Familie Steinmeister verkauft, die es zu einem repräsentativen Wohnsitz um- und ausbaute. 1841 zur Unterstützung der neuen lippischen Gemeinde Senne von Oerlinghausen abgetrennt, kam es 1969 mit der Eingemeindung von Lipperreihe und Helpup wieder zum Stadtgebiet Oerlinghausens.
Der Name Menkhausen geht auf „Meginchusen“ zurück, die Form in der Busdorf-Urkunde von 1036, als der Ort ein Vorwerk des Haupthofs Barkhausen war. Ab 1467 bewirtschaftete der Meier zu Menkhausen den Hof; 1871 ging er an die Familie Steinmeister über, die ihn zu einem repräsentativen Wohnsitz umbaute. Das Gut ist bis heute in Privatbesitz.
Das Anwesen liegt in hügeliger Gegend zwischen zwei Erhebungen im Teutoburger Wald und ist über lokale Wege erreichbar. Besucher sollten bedenken, dass es sich um Privatgrund handelt und die Zugänglichkeit eingeschränkt sein kann.
Ein Quellbach des Menkhausen-Baches entspringt auf dem Gelände des Anwesens und speist damit ein wichtiges lokales Gewässer. Diese natürliche Komponente macht die Stätte zu einem Teil des regionalen Wassersystems.
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