Gut Obernfelde, Herrenhaus in Lübbecke, Deutschland
Gut Obernfelde ist ein Herrensitz im südlichen Lübbecke, der um einen zentralen Hof mit parallelen Gebäudereihen strukturiert ist. Das Haupthaus und die Wirtschaftsgebäude liegen auf dem nördlichen Hang des Wiehengebirges und bilden eine geschlossene Hofanlage mit alten Lindenbäumen entlang der Zufahrtswege.
Der Gutshof wurde erstmals um 1540 dokumentiert und kam 1730 in den Besitz der Familie von Korff, die mehrere Landräte des Kreises Minden stellte. Die Orangerie entstand zwischen 1828 und 1829 und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage.
Der Gutshof wurde 1540 erstmals erwähnt und ist heute ein Ort, an dem sich regionale Eigentümer historischer Gebäude treffen. Die 2007 gegründete Vereinigung der Herrenhäuser und Parks im Mühlenkreis hat hier ihre Wurzeln und verbindet bis heute Menschen, die sich für den Erhalt alter Anwesen engagieren.
Das Gelande ist fur die Offentlichkeit nicht zuganglich, aber die Außenarchitektur des Haupthauses kann von außen betrachtet werden. Die alten Lindenbaume entlang der Zufahrtswege bieten einen guten Eindruck von der historischen Gartengestaltung des Anwesens.
Die Orangerie, die zwischen 1828 und 1829 errichtet wurde, hatte wahrend des Zweiten Weltkriegs eine uberraschende Funktion als Kriegsgefangenenlager. Bis 1980 war das Gebaude vollstandig in Wohnraum umgewandelt worden und zeigt damit eine ungewöhnliche Umnutzungsgeschichte.
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