Gut Weyern, Baudenkmal in Düren, Deutschland.
Gut Weyern ist ein Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden am Rande des Burgauer Waldes bei Düren, mit fünfjochiger, zweistöckiger Ziegelmauern und Steinfaschen. Der fünfseitigen Anlage gehört ein Garten, Wege und ein Barockportal auf einer künstlichen Halbinsel an, ergänzt durch einen großen Fischteich.
Das Anwesen stand lange Zeit unter der Kontrolle der Herzöge von Jülich-Berg, bis die französische Besatzung eine Neubewertung brachte. Im Jahr 1804 wurde es an Ferdinand Joseph Effertz verkauft und markierte damit einen Wendepunkt in seiner Besitzergeschichte.
Der Name des Anwesens deutet auf seine historische Verbindung zu einer Familie oder einem Verwaltungsbezirk hin. Die erhaltenen Gebäude und der Barockportikus zeigen Merkmale der regionalen Architektur, die für Güter im Bergischen Land typisch sind.
Das Anwesen liegt direkt neben dem Stadtwald von Düren und ist vom dortigen Wegenetz aus zu erreichen. Die Umgebung wird durch den angrenzenden Wald geprägt, was Besuchern bei der Orientierung hilft.
Neben dem Eingang des Anwesens befindet sich ein grüner bewachsener Hügel, der Trümmer aus Dürens Zerstörung während des Luftangriffs vom 16. November 1944 verborgen hält. Diese unscheinbare Erhebung ist ein stilles Denkmal für die dramatischen Ereignisse, die die Stadt heimsuchten.
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