Villa Roser, Privatresidenz im Stadtteil Killesberg, Stuttgart, Deutschland
Villa Roser ist ein privates Wohnhaus mit kubischer Form und Ziegelmauern, die mit Putz verkleidet sind und von einem steilen Walmdach mit Biberschwanzziegeln gekrönt werden. Das Gebäude steht in der Feuerbacher Straße und besticht durch seine klare, geometrische Gestaltung.
Ein Architekt schuf dieses Haus zwischen 1925 und 1926 für die Familie Roser, die in Feuerbach eine Lederwarenfabrik betrieb. Das Gebäude wurde 1986 umfassend saniert und ist seitdem im Besitz einer katholischen Gemeinde.
Das Haus trägt den Stil der Stuttgarter Schule in sich, die für wohlhabende Familien typische Wohnformen schuf. Es zeigt die Gestaltungsprinzipien jener Zeit, die Ordnung und handwerkliche Qualität ins Privatleben brachten.
Das Haus befindet sich an der Feuerbacher Weg 51 im Stadtteil Killesberg und ist von außen leicht einsehbar, da es in einem Wohnviertel liegt. Besucher können es am besten von der Straße aus betrachten, ohne das Privatgrundstück zu betreten.
Das Haus folgt einem axial symmetrischen Grundriss und einer Fassade, die nach einem strikten Rastermuster gestaltet ist. Diese geometrische Strenge machte es zu einem Vorbild für den deutschen Wohnungsbau seiner Epoche.
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