Hauptsynagoge, ehemalige Synagoge in Mannheim
Die Hauptsynagoge ist die religiöse Stätte der jüdischen Gemeinde in Mannheim und beherbergt einen Betsaal für Gottesdienste und Feiern. Das Gebäude zeigt in seiner Architektur und Ausstattung die Bedeutung, die diese Gemeinde für das religiöse Leben hat.
Die jüdische Gemeinde Mannheim entstand im 17. Jahrhundert, und die erste Synagoge wurde 1660 erbaut, lange bevor viele andere deutsche Städte jüdisches Leben zuließen. Nach der Zerstörung durch französische Truppen 1689 wurde die Gemeinde wieder aufgebaut und wuchs zu einer der größten in Deutschland heran.
Die Hauptsynagoge ist Zentrum des jüdischen Lebens in Mannheim und zeigt die tiefe Verbundenheit der Gemeinde mit der Stadt. Besucher erleben hier religiöse Traditionen und sehen, wie jüdisches Leben heute in der Gemeinde gelebt wird.
Führungen werden für Gruppen von mindestens 15 Personen angeboten und dauern etwa eine bis anderthalb Stunden. Männliche Besucher sollten eine Kopfbedeckung tragen, um die Traditionen und Regeln der Synagoge zu respektieren.
Ein jüdischer Friedhof neben der Synagoge, der seit 1842 besteht, beherbergt die Gräber wichtiger Persönlichkeiten wie Bernhard Herschel, der das Herschelbad gründete. Die Friedhofsführungen werden von Frauen aus der Gemeinde geleitet, die persönliche Geschichten und historische Details zu den Bestattungen erzählen.
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