Harkortberg, Berggipfel in Alt-Wetter, Deutschland.
Der Harkortberg ist ein 231,6 m hoher, rund 1,5 km langer Südausläufer des Ardeygebirges in Alt-Wetter. Sein flacher Gipfel liegt etwa 350 m vom Harkortturm entfernt im Wald nahe dem AVU-Wasserbehälter. Die Ruhr umfließt den Berg im Osten und Süden; seit den 1930er Jahren ist sie zum Harkortsee aufgestaut. Buchen- und Laubmischwälder bedecken den größten Teil des Hangs.
Der Berg hieß ursprünglich Wetterberg und bekam seinen neuen Namen zu Ehren von Friedrich Harkort, einem Industriepionier des 19. Jahrhunderts aus der Region. Der Turm wurde später errichtet, um das Andenken an diesen einflussreichen Unternehmer zu bewahren.
Der 1884 eingeweihte Harkortturm ist das Wahrzeichen Wetters und wie der Berg, der früher Wetterberg hieß, nach dem Industriepionier Friedrich Harkort (1793–1880) benannt. An den alten Namen erinnert noch die Straße Wetterberg am Westhang. Der Turm ist nur zeitweise geöffnet, doch eine 2008 eingerichtete Aussichtsplattform etwa 150 Meter nördlich bietet einen Panoramablick über das Ruhrtal.
Das Freizeitgelände Harkortberg verfügt über mehr als 100 öffentliche Parkplätze; mit dem ÖPNV ist es nur über eine Bürgerbuslinie erreichbar. Der Turm ist zeitweise geöffnet, und eine 2008 eingerichtete, separate Aussichtsplattform liegt etwa 150 Meter nördlich. Das Ehrenmal etwa 300 Meter südlich des Turms umfasst einen Aussichtspunkt über den Harkortsee.
Auf den südlichen und südöstlichen Hängen sind noch Spuren alter Steinbrüche sichtbar, wo früher Kohle und lokales Gestein abgebaut wurden. Diese Aushöhlungen zeigen, wie intensiv die Region in früheren Zeiten wirtschaftlich genutzt wurde.
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