Villa Bönnhoff, Denkmalgeschützte Villa in Alt-Wetter, Deutschland.
Die Villa Bönnhoff ist ein Wohnhaus in Alt-Wetter, das auf einem steilen Hang erbaut wurde und mit einer hohen Sandsteinsockelplattform, einem Turm im Norden und einer breiten Eingangstreppe ausgestattet ist. Das Gebäude nutzt durchgehend Ruhr-Sandstein und verfügt über einen markanten Grundriss, der sich zum Tal hin öffnet.
Das Haus entstand zwischen 1901 und 1902 als Auftrag des Fabrikbesitzers Carl Bönnhoff und wurde vom Architekten Rudolf Plies aus Wuppertal-Elberfeld entworfen. Seit 2009 befindet sich darin das Café Bonheur, das der Villa einen neuen Lebenszweck gab.
Der Name und die Gestaltung des Hauses spiegeln den Wohlstand wider, den der ursprüngliche Besitzer durch seine Fabrik erlangt hatte. Die Handwerkskunst im Inneren zeigt sich besonders in den Fluren und Treppen, die mit bunten Stuckmarmordetails verziert sind.
Das Haus ist heute über eine breite Treppe erreichbar, die vom Straßenniveau hinaufführt und den Zugang gut strukturiert. Im Inneren befindet sich das Café Bonheur, das Ausstellungen, Lesungen und Konzerte veranstaltet und mehrere Räume für solche Veranstaltungen bietet.
Das Gebäude nutzt eine ungewöhnliche Ausrichtung auf der Hügelseite, wobei die Fassade nicht zur Straße schaut, sondern zum Tal darunter hinweg. Diese Perspektive macht den Blick vom Haus aus besonders reizvoll und unterscheidet es von der typischen Bauweise in der Gegend.
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