Herrenhäuser Allee, Historische Allee im Stadtteil Nord, Hannover, Deutschland.
Die Herrenhäuser Allee ist eine 1,9 km lange Straße im Norden Hannovers, die von vier Reihen von Lindenbäumen gesäumt wird. Der Weg verbindet Königsworther Platz mit dem Pavillon im Berggarten und hat auf beiden Seiten separate Wege für Fußgänger und Radfahrer.
Die Allee wurde zwischen 1726 und 1727 von Landschaftsarchitekt Ernst August Charbonnier gestaltet, um das Leine-Schloss mit den Herrenhausen-Gärten zu verbinden. Dieses Projekt war Teil der großen Gartenreformen des 18. Jahrhunderts in Hannover.
Die Allee ist nach den Herrenhausen-Gärten benannt und prägt das Bild des Viertels mit ihrer grünen Ordnung. Die breite Baumreihe strukturiert den Raum und gibt dem Spaziergang einen feierlichen Charakter.
Die Allee ist ideal zum Spaziergang oder für eine Radfahrt, mit klaren Wegen für beide Nutzungsarten. Das breite Layout macht es angenehm, sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortzubewegen, auch wenn der Verkehr in den Stoßzeiten höher sein kann.
Etwa 1300 Lindenbäume bilden eine symmetrische Anordnung, die den Spaziergang wie ein Korridor wirken lässt. Diese dichte Bepflanzung schafft eine räumliche Kontinuität, die seltener wird, je weiter man sich von klassischen Gartenstraßen entfernt.
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