J. C. König & Ebhardt, Architekturdenkmal und Fabrik in Nord, Deutschland
Das J. C. König & Ebhardt Gelände ist ein Fabrikskomplex mit Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts, die die Konstruktionsprinzipien der damaligen Fertigungswirtschaft widerspiegelt. Die Gebäude zeigen typische Merkmale von Produktionsanlagen aus dieser Zeit mit Backsteinmauern und großen Fenstern für Naturlicht in den Werkstätten.
Das Unternehmen wurde 1845 gegründet und begann mit der Herstellung von Etiketten und Formularen für Chicorée und Senf. Es entwickelte sich später zur weltweit ersten Fabrik für Geschäftsbücher und setzte Maßstäbe in der Druckindustrie.
Die Fabrik beschäftigte Grafiker, die Wertpapiere, Kunstdrucke und farbige Postkarten herstellten, die in ganz Deutschland und im Ausland verbreitet wurden. Ihre Arbeiten zeigen die handwerkliche Qualität, die diese Stätte auszeichnete.
Das Gelände liegt in Nord und ist heute Teil der Universität Hannover, wo es für Bildungszwecke genutzt wird. Besucher sollten sich vorher informieren, da der Zugang zu bestimmten Bereichen eingeschränkt sein kann.
1866 führte die Fabrik Zweifarben-Druckmaschinen in Deutschland ein, gefolgt von Drahtbindemaschinen 1878 und schnellen Abdeckmaschinen 1879. Diese technologischen Innovationen machten die Stätte zu einem Vorreiter in der modernen Drucktechnologie.
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